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lexikon

Zykluskalender



Ein Zykluskalender hält über einen längeren Zeitraum den Zeitpunkt Deiner Regel fest. Und damit kann er auch ungefähre Aussagen über den Zeitpunkt Deines Eisprungs machen. Ein Regelkalender ist so groß, dass er in den Portemonnaie passt. Du bekommst ihn kostenlos in der Apotheke oder bei Deinem Frauenarzt.

Auch wenn Du mit der Pille verhütest und dadurch einen relativ regelmäßigen Zyklus hast, ist es wichtig, einen Zykluskalender zu führen. Häufig fällt es Dir nämlich im Alltagsstress nicht auf, wenn Deine Regel für eine oder zwei Wochen ausbleibt. Wenn du ansonsten einen regelmäßigen Zyklus hast, kann das zum Beispiel auf eine Schwangerschaft oder eine hormonelle Störung hinweisen.

Die Frauenärzte Knaus und Ogino haben den Zykluskalender erfunden. Sie gehen davon aus, dass der Eisprung etwa in der Mitte des Zyklus stattfindet. Für die Berechnung nehmen sie den längsten und den kürzesten Zyklus von sechs oder zwölf Zyklen. Und so errechnest Du Deine fruchtbaren Tage: 18 minus der Länge des kürzesten Zyklus ergibt den ersten fruchtbaren Tag; 11 minus der Länge des längsten ergibt den letzten fruchtbaren Tag.

Als Methode zur Verhütung ist der Zykluskalender nicht geeignet, denn Stress, Reisen, Leistungssport und Krankheiten können die Länge des Zyklus beeinflussen.