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lexikon

Einnistung



Bei der Einnistung wächst die befruchtete Eizelle im Inneren der Gebärmutter fest. Wenn dieser Prozess erfolgreich abgeschlossen ist, musst Du nur noch neun Monate warten und kannst Dein kleines Wunder in Empfang nehmen.

Die Eizelle hat einen vier Tage langen Hürdenlauf vor sich, bevor sie sich in der Gebärmutter einnisten kann. Der Startpunkt ist der Eileiter, in dem die Eizelle befruchtet wurde. Die Flimmerhärchen im Inneren des Eileiters feuern die Eizelle an und geben ihr noch einen kleinen Schups in die richtige Richtung. Der Hürdenlauf wird dadurch erschwert, dass sich der Wettbewerber zwischendurch noch ein paar Mal teilen muss. Am dritten Tag besteht der tapfere Läufer bereits aus 32 Zellen. Dann ist es endlich so weit: Die nächste große Hürde wird genommen die Keimzelle durchdringt den Eingang der Gebärmutter. Und die Einnistung, der Ziellauf, kann beginnen.

Unser Hürdenläufer ist jetzt so groß wie ein Pfefferkorn. Ein Pfefferkorn mit Wasserbauch. Denn das Innere der Keimzelle ist mit Flüssigkeit gefüllt. Die Einnistung kann nun sofort passieren oder noch einige Tage dauern. Die Keimzelle ist nämlich auf der Suche nach dem besten Ort zum Ausruhen. Bei der Einnistung gräbt sich die Blasenzelle in die Wand der Gebärmutter ein. Dabei kann es passieren, dass einige Blutgefäße der Gebärmutterschleimhaut verletzt werden. Es kommt zur Einnistungsblutung, einer hellroten Schmierblutung. Die ist überhaupt nicht gefährlich, sondern kann als Anzeichen einer erfolgreichen Einnistung gesehen werden.



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