forum

... einfach mal reden

Du möchtest mir persönlich schreiben?
Ringelnatta
18. Jul um 20:56
Hallo,

... es fällt mir sehr schwer darüber zu sprechen und wie genau ich anfangen soll, weiß ich eigentlich auch nicht. Nehmt es mir deshalb bitte nicht krumm, falls sich meine Zeilen etwas schwer lesen. Ich weiß noch nicht einmal, wie genau ich beginnen soll.

... also. Mir ergeht es wahrscheinlich wie so vielen von euch. Seit Jahren, man kann fast sagen seit meiner Kindheit - so unsinnig es zunächst klingen mag - trage ich den großen Wunsch in mir Kinder zu bekommen. Es ist nichts, was ich wirklich rational erklären kann. Ich las mal, dass es ein "Urinstinkt" sei und ich finde, dass genau diese Bezeichnung sehr treffend für mein Empfinden und Verlangen ist.
Ginge es nach mir, hätte sich manches anders ereignet, so hätte ich schon seit Jahren Kinder ... drei mindestens - auch so ein Empfinden.

Ich bin 28 Jahre alt, kein Alter in dem man Panik schieben müsste. Ich stecke in einer sehr zeitintensiven und schlafarmen Ausbildungsphase. Für einen Säugling hätte ich keine Zeit. Rational betrachtet ganz logisch, das Verlangen bleibt.

Ich spreche mit niemandem darüber, auch wenn es vielleicht gut wäre, um seine Traurigkeit mal nach außen zu tragen, aber ich bin ein verschlossener Geist diesbezüglich. Ich will nicht mit Fragen, schlauen Anmerkungen, Tipps, Erfahrungsberichten, was auch immer ... belangt werden.
In der Regel kann ich es ganz gut verdrängen, vieles übersehen, aber eben nicht immer. Ihr werdet es vielleicht kennen.

So sehr ich versuche mich zu entspannen und es auszublenden, es geht nicht. In jeder meiner Beziehungen (selbst der Jugendbeziehung ab 14) war es für mich ein Thema; nicht immer ein offen angesprochenes - gerade junge Männer verschreckt man ja so leicht, wenn sie sich in ihrer Freiheit bedroht fühlen - aber so, dass ich mir immer unbewusst ausmalte, wie es denn so wäre zu dritt, wie der Fratz denn aussähe.
Mit Anfang 20 eine sehr kurze Beziehung (er, einige Jahre älter; mit viel darauffolgendem Hin und Her) ... ich sei die erste Frau mit der er sich das überhaupt vorstellen könne. Nein, gefragt habe ich nicht, nein Bauchmiezelei zur Eroberung war es auch nicht. Ich fühlte mich sicherlich verarscht. Warum so eine Aussage und es dann doch nicht weiter führen.? (Heute sind wir ... nach einigen Jahren Pause ... gute Freunde - das nur am Rande.)

Einige Zeit später eine neue Beziehung; er war auch einige Jahre älter als ich. Das Thema Kinder steht wieder im Raum. Ob von ihm ausgegangen oder mir, weiß ich nicht mehr. Sie währte nicht lange, er habe sich getäuscht. Ich hatte Liebeskummer wie noch nie und beschloss nie wieder so sehr unter der Trennung von einem Mann zu leiden – das reichte für mein Leben. Und so ist es bis auch geblieben, ich habe mich von Trennungen oder nicht zustande gekommenen Beziehungen nie mehr so herunterziehen lassen.
Ob ich wirklich nur dem Mann hinterher geweint habe oder vielleicht sogar nur dem (damals) damit gestorbenen Kinderwunsch oder beidem, vermag ich nicht zu sagen.
Seine Quintessenz: nie wieder so schnell von Kindern zu reden, weil er gemerkt hat, wie sehr es verletzen kann.
Sechs Jahre später ist er Vater einer drei- (oder vier?) jährigen Tochter und frisch geschieden. Ich bin insgeheim froh nicht Teil der Patchworkgeschichte zu sein, die sich nun ergeben hat.

Mit meinem letzten Freund war ich so circa vier Jahre zusammen. In einem sozialen Beruf tätig, die gemeinsame Zukunft ansteuernd, waren auch Kinder bei Zeiten ein Thema. Die Pille habe ich (allerdings aus anderen Gründen) bei Zeiten abgesetzt, auf Verhütung haben wir dennoch nicht konsequent geachtet und sie irgend wann gänzlich weggelassen. Wie lange das war – ein halbes, ein ganzes Jahr, vielleicht sogar länger? - weiß ich inzwischen auch nicht mehr. Auch hier bin ich natürlich mehr als froh drüber keine Kinder bekommen zu haben. Wahrscheinlich wäre es eine emotionale Katastrophe [also mit dem Mann] geworden.
Die emotionale Enttäuschung jedes einzelnen Misserfolgs [v.a. das mit jeder Beziehung, die flöten ging auch der Kinderwunsch in weite Ferne rückte] ist dennoch in mir verankert. Ihr werdet es sicherlich kennen.

Mit meinem jetzigen Freund bin ich knapp ein halbes Jahr zusammen – keine Ewigkeit also. Wir kennen uns aber schon länger und davon mal ganz abgesehen … der ist es. Nein, offensichtlich steht das Thema nicht zu Debatte. Wie auch? Wir sind ja gerade erst ganz frisch zusammen, er orientiert sich beruflich um, ich habe diese anstrengende Ausbildung, dazu drei verschiedene Städte für Arbeiten und Wohnen, nicht zu vergessen die Freiheit, die man(n) aufgeben müsste – diese Angst beim Männe unterstelle ich jetzt einfach mal so. Aber es ist unterschwellig Thema durch sehr eindeutige Zwischenbemerkungen. Ich spreche das Thema nie von mir aus an und mache auch keine Andeutungen. Schließlich habe ich mir nach all den letzten emotionalen Hieben vorgenommen nicht mehr darüber zu sprechen, nicht mehr dran zu denken, nicht mehr zu hoffen, schließlich kann, wer nicht hofft, auch nicht enttäuscht werden. So weit, so rational. Es klappt natürlich nur bedingt, sonst wäre ich nicht immer wieder trübselig und würde auch nicht diese Zeilen verfassen.
Es wird schon …. irgend wann. (Auch wir verhüten nur so halbherzig, weil es 'ohne' einfach so viel schöner ist und zumindest dies habe ich frühzeitig klar vermittelt. Sollte unser 'Spiel mit dem Feuer' Früchte tragen, werde ich nichts dagegen unternehmen.)

Freunde und Bekannte um mich herum pflanzen sich natürlich munter fort oder sprechen ausgiebigst darüber, all die Bauchtätschelei (das konnte ich noch nie mit Ansehen, auch in jungen Jahren nicht – liegt wohl an meinem Bauchnabelbruch) nicht zu vergessen. Mit der 25 legte es vielerorts einen Schalter um. Hups, ich bin 25, ach ja: Ich will ein Kind und vor allem gaaaanz viel mit allen drüber reden und überall indiskret nachfragen. Es nervt einfach. Man kann auf keinen Geburtstag mehr gehen. Über Politik, das Weltgeschehen, Musik, den Beruf und meinetwegen über das Wetter könnte man sich ja theoretisch auch unterhalten.
Ich empfinde die Kinderfrage als eine der intimsten überhaupt und nur gefühlte 5% der Gesellschaft haben dafür das nötige Taktgefühl, meine Meinung.

Kinder, die in der letzten Zeit in meinem Umfeld geboren werden, sind mir egal und zwar wirklich. Ich stelle es zwar mit Erschrecken an mir fest, aber es ist nun mal so. Schwangerschafts- bzw. Geburtstmitteilungen bedeuten ohnehin – und da baue ich auf reine Erfahrung auf – ein Ende der Freundschaft, weil die jungen (!) Frischeltern sich in ihr eigenes Universum zurückziehen und vergessen, wer sie mal früher waren, dass die Gegenüber sich vielleicht nicht für jeden Windelinhalt, die Anzahl der Gurrlaute usw. interessieren. Ja, wir Kinderlosen haben ein Leben ohne Kinder und da passieren andere Dinge nach denen man uns eventuell auch fragen könnte. Exakt zwei meiner Freunde sind mit dem Kind sie selbst geblieben, die Person, die ich zuvor kannte, nur jetzt eben mit Kind.
Vielleicht noch zur Erklärung – ich passe seit über 16 Jahren auf kleine Kinder auf, war für fünf immer wieder zeitweise eine „Leihmutter“, bei drei davon ab der Geburt. Ich kenne vielerlei Windelinhalte, ich kenne durchwachte Nächte, Schlafmangel, viele Arten Kinderkotze, erste Laute, erste Wörter, erste Schritte, Nähe. Ich muss das nicht noch weitere zehn mal hören, vielleicht noch mit dem taktlosen Zusatz, dass man das ja nicht verstehen kann, weil man kein Kind hat – danke, wäre mir so nicht aufgefallen, ich bin nur spaßeshalber immer wieder traurig. Von den Situationen in denen man mir dies oder das nicht zutraut (z.B. Füttern – ich weiß ja nicht, wie das geht, ich habe ja kein Kind!), obwohl ich es jahrelang bei vielen anderen (anfangs fremden) Kindern gemacht habe, möchte ich erst gar nicht anfangen. Mich verletzt dieses mangelnde Vertrauen von Freunden, das aber nur am Rande.


Eine andere Sache: Meine Oma hatte auch lange den Wunsch Kinder zu bekommen. Es wurde ihr damals von den Schwiegereltern versagt, weil Krieg war und sie bekam ihre erste Tochter erst als 'der Doktor da was gerichtet hat'. Ich habe es nicht persönlich von ihr erfahren, sie starb als ich ein Kind war.
Meine Mama hatte einige Fehlgeburten bevor ich – endlich – gesund zur Welt kam. Fast ein Jahrzehnt liegt zwischen dem ersten Kind und mir.
Es gibt keine medizinischen Belege dafür, aber ich habe ab und an das Gefühl, dass ich diese Sorge in mir trage. Die Sorge meiner Oma wie auch die meiner Mama – neun Monate bangen (gepaart mit Vorfreude), ob denn diesmal alles gut geht. Ich weiß wohl, dass es mich unter Druck setzen kann und versuche auch dies auszublenden, aber es gelingt eben nicht immer.



So, das war viel. Ich hoffe ihr seid nicht erschlagen vom Text.
Danke für's Lesen,

die Ringelnatta
4 Antworten
Katkal
20. Jul um 09:17
Liebe Ringelnatta

Also mir fällt als 1. auf, dass sich deine Zeilen sehr, sehr schwer lesen und das wohl dein Innerstes ist. Wir sind im gleichen Alter und ich kann dich verstehen, weil auch ich den Kiwu seit meiner Kindheit hatte. Nun muss ich sagen, dass deine Sehnsucht so klingt, als hättest du die Hoffnung schon aufgegeben. Dabei war bisher nicht der richtige Zeitpunkt, sei es Alter oder Mann. Auch ich habe immer gesagt, der Mann ist mir egal, das Kind bleibt, egal mit wem. Aber das ist echt eine falsche Ansichtsweise. Meine Mutter hat mal gesagt, ein Kind passt nie richtig ins Leben und so ist es auch. Das heißt, es ist egal, wie dein Beruf sich zusammen setzt - das ganze ist doch auch irrelevant, wenn man ein Kind bekommt, oder ist es das für dich nicht? Und ja du bist noch jung und ich kenne sehr viel Frauen, die weit über 30 sogar über 40 Jahre(!) das 1. Kind bekommen haben. Also die Zeit läuft dir gerade nicht davon. Aber das ausschlagende Argument ist der richtige Partner, den brauchst du, jemanden, auf den du bauen kannst. Ich kann nur sagen, du bist kein Einzelfall. Es gibt Haufen Frauen, die sich gerne früher Kinder gewünscht hätten und es aufgrund Ausbildung/Studium/Arbeit oder Partner verschieben mussten. That´s life. Ich erkenne an deinen Zeilen eine Schwermut, die ich für normal halte.

Wenn ihr halbherzig verhütet und du insgeheim hoffst, dass sich daraus mehr ergeben wird, dann wird dein Freund sich der Konsequenzen ja bewusst sein. Das muss jeder für sich wissen.

Und das, was deine Oma und deine Mutter erlebt haben, nämlich dass es nicht einfach ist schwanger zu werden und man immer Sorgen hat in der SS und wenn das Kind geboren worden ist, ist kein Fluch, sondern Realität einer jeden Frau. Ich selbst probiere seit 2 Jahren schwanger zu werden, war 2 x ss und es hat beide Male nicht geklappt, aber deshalb kann ich jetzt nicht depri sein. Es wird schon kommen und so solltest du das auch sehen. Locker, ohne Schwermut, hab Spaß am Leben, hab Spaß am Sex und dann wirst du auch schwanger. Du selbst kannst du Sex zum richtigen Zeitpunkt haben, wirst ja auch nur schwanger wenn du unbelastet bist. Aber ansonsten hast du darüber keine Macht, also genieße dein Leben und denke daran, dass du nicht die Einzige bist, der es so geht.
Versuch das Thema nicht so negativ zu sehen, weil es ja was schönes ist.
Fühl dich gedrückt.

Mona14
20. Jul um 09:45
Guten Morgen Ringelnatta,

ich weiß gar nicht, ob ich überhaupt schreiben soll, da du ja geschrieben hast, dass du keine schlauen Anmerkungen, Tipps, ... möchtest. Und ich weiß nicht, ab wann für dich dieses Thema beginnt. Ich hoffe trotzdem, dass es dich freut, wenn sich jemand melden. Wenn nicht, dann ignorier meinen Text einfach.
Ich glaube dir, dass du nach all den Erfahrungen mit Beziehungen, Kinderwunsch, ... vorsichtig geworden bist und dir genau überlegst, wann du welches Thema ansprichst. Aber so wie ich das lese, hast du mit dem jetzigen Partner genau den richtigen gefunden und wenn ihr eh nicht mehr so "richtig" verhütet, dann hat sich ja das Problem "Aussprache mit der Kinderplanung" eh schon erledigt. Bei uns war es ähnlich, ich habe auch aus andern Gründen meine Pille wegelassen und dann wurde es mit der Verhütung auch immer weniger und jetzt verhüten wir gar nicht mehr und wünschen uns ein Kind. Es hat sich irgendwie alles von selbst geregelt.

Zu dem Thema Freunde. Ich will ihnen ja nicht zu nahe treten, aber was sind das für Freunde, die so mit einem Umgehen, bzw. dir solche Antworten geben?! Auf solche Freunde (finde ich) brauchst du nichts geben. Such dir lieber welche, die Rücksicht auf dich nehmen. Achtung jetzt kommt ein schlauer Spruch: "Wenn du glücklich sein willst, musst du dich von allem trennen, die dir schaden" schlauer Spruch ende: icon_wink.gif Vielleicht würden sie dich aber besser verstehen, wenn du ihnen sagst, dass du nicht mehr über dieses Thema reden willst. (Zumindest ausgewählten Freunden würde ich bescheid geben).

Habe ich dich richtig verstanden, dass du glaubst, dass es dir sehr schwer fällt Kinder zu bekommen, weil deine Oma, bzw. Mama auch Probleme hatte? Ich glaube nicht, dass so was vererbbar ist. Meine Oma hatte 8 Kinder , meine 3 Tanten und 4 Onkeln haben jeweils zwischen 1 und 4 Kindern (einer ist leider verstorben und hatte keine Kinder). Der eine Onkel, der "nur" ein Kind hat, hatte auch sehr große Schwierigkeiten bis er endlich Vater wurde. Insgesamt hat es 7 Jahre gedauert icon_frown.gif Bei den anderen ging alles sehr schnell. Sind also eigentlich eine sehr "fruchtbare" Familie. Bei mir und meinem Mann dauert es jetzt auch "schon" 7 Monate. Ich glaube deswegen, dass du dir keine Sorgen machen musst, da es bei jedem unterschiedlich ist. Ich weiß, es ist sehr, aber versuch dein Leben zu genießen. Irgendwann wirst du das Glück auch haben und schwanger werden. Da bin ich mir sicher.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft.

Liebe Grüße
Mona

Ringelnatta
20. Jul um 16:10
Hallo ihr Lieben,

nein, keine Sorge - ich freue mich sehr darüber, dass ihr schreibt.

Ja, mein Text liest sich schwer. Aber ich weiß ja selbst oft nicht, was ich denke oder fühle und versuche durch das Schreiben mich selbst auch ein wenig besser zu verstehen.
Wie soll man außerdem so viele Lebensjahre mit so vielen Erfahrungen in ein paar Zeilen bringen? Es ist wahrhaftig schwierig.

Eigentlich bin ich auch ein froher, lebenslustiger Mensch. Bei all der Anstrengung in der Ausbildung kann ich vielem davon etwas Positives abgewinnen. Ich genieße die Sonne, Schokolade, (wenn mal wieder Zeit ist) die Nacht durchtanzen oder auch durchtrödeln, durchzechen, durchquatschen. Ich bekomme ständig Lachkrämpfe, so dass einige meiner Ausbildungsgruppe schon immer darauf lauern und es quasi provozieren. Ich kann die vielen kleinen Dinge des Lebens genießen, auf dem Rad durch die Gegend sausen und Wind und Sonne genießen (ihr ahnt nicht, wie oft es hier wunderschönstes Ostseewetter - hunderte Kilometer von der Ostsee entfernt - gibt), Urlaubspläne mit meinem Freund schmieden, Zukunftsspinnereien mit ihm anstellen, schaukeln, essen, kraulen ... nicht zuletzt auch Sex. Das ist eine feine sinnliche Sache.
Aber es gibt eben auch immer wieder diese Momente in denen ich ... ja, vielleicht hast du Recht, @Katkal ... schwermütig bin. Ich führe das nicht bewusst herbei, es überkommt mich einfach.
Ich will ein Kind auch nicht planen. Den richtigen Zeitpunkt gibt es nicht - da gebe ich Dir vollkommen recht. Es kommt, wenn es kommen will. Sex soll kein Sport werden, der Sex nur noch nach Temperaturmessung und Kalender durchgeführt wird. Ein Kind soll in Genuss (sagen wir mal: nebenbei) entstehen.

Zu meinen Freunden: Eigentlich kennen sie mich gut, dachte ich. Es war früher oft Thema und sie wissen, dass mich Trennungen auch deshalb getroffen haben, aber inzwischen spreche ich nicht mehr darüber. Vielleicht macht auch der Hormoncocktail einer Schwangerschaft einige Frauen unsensibel - kann ja sein. Und viele erkenne ich als Mutti - und zwar nur noch MUTTI und ich benutze dieses Wort sehr bewusst - nicht mehr als die Persönlichkeiten wieder, die sie mal waren.
Die 'richtigen' Freunde haben von sich aus erkannt, dass ich das nicht ansprechen will.

Ja, vielleicht wäre es besser darüber zu sprechen. Aber ich will nicht mehr. Du hast recht, Mona, ich bin einfach extrem vorsichtig geworden und will nicht mehr verletzt werden. Wenn ich nicht hoffe, kann ich auch nicht enttäuscht werden - ein netter Versuch mich selbst reinzulegen.
Eigentlich ist es meinem Freund auch gegenüber unfair oder was meint ihr?
Vielleicht gelingt es mir ja eines Tages da offener zu sein.

Zu meiner Oma und Mama: Ich weiß sehr wohl, dass es viele gibt, die nicht einfach so schwanger werden und weitaus Schlimmeres als ich erlebt haben. Ich befürchte auch nicht wirklich, dass es bei mir genau so kommt - selbsterfüllende Prophezeiung und so. Ich meinte eher, dass mir dieses Sorgegefühl mitgegeben wurde. Versteht Ihr ein bisschen, was ich meine? (Bei meinen Geschwistern ist es gar nicht so.)


Danke für Eure Antworten. Ich hoffe bei Euch scheint die Sonne auch so schön wie hier.
die Ringelnatta

Ringelnatta
5. Aug um 21:36
Hallo ihr Lieben,

ich möchte eine Frage meines letzten (zugegebenermaßen mal wieder langen) Beitrags wiederholen.

< Eigentlich ist es meinem Freund auch gegenüber unfair oder was meint ihr? >

Was meint Ihr? Ist es unfair? Sollte ich versuchen mich ihm anzuvertrauen?
Oder verschreckt es den Männe durch die 'Wuchtigkeit'?

Liebe Grüße,
die Ringelnatta