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Endlich zum Arzt

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augustine
5. Mai um 18:56
Im Mai 2014 haben mein Freund und ich uns kennengelernt. Zu Anfang 2016 habe ich die Pille abgesetzt, da wir uns zusammen entschieden haben, ein Kind zu bekommen. Zuerst war ich positiv oder soll ich sagen naiv?! - Ich dachte, dass ich nach zwei, drei Monaten schon schwanger werde. Irgendwann im Herbst 2016 spielte mir dann meine Psyche einen Streich, sodass ich dachte, eine Infektion zu haben. Einige Untersuchungen beim Frauenarzt brachten keinen Befund - es war alles in Ordnung.
Als ob das nicht reichte, bekam ich eine starke Entzündung in der Wirbelsäule, die sich bis Ende 2017 hinzog - ein halbes Jahr war ich krank geschrieben. Daher haben wir 2017 größtenteils verhütet auch wegen der Untersuchungen mit Röntgen und MRT usw. Ab Mitte November war ich einen Monat in der Reha. Mir ging es immer besser. Aktuell bin ich seit mehreren Wochen schmerzfrei.

Seit Januar diesen Jahres gehe ich wieder arbeiten und wir haben seitdem die Verhütung weg gelassen.

Mit der Zeit mache ich mich immer mehr verrückt. Globulis und Ovulationstests waren meine "Hilfe".. Schwanger bin ich noch immer nicht. Immer wieder habe ich überlegt, meinen Frauenarzt um Rat zu fragen. Was man machen kann, wie der Ablauf der Untersuchung ist. Immer wieder habe ich es vor mir her geschoben.
Für letzten Donnerstag habe ich endlich einen Termin zur Vorsorge gemacht (war überfällig), um dabei auch das Kinderwunsch-Thema anzusprechen.
Mein Frauenarzt meinte, dass es erstmal das einfachste ist, bei mir einen Hormonstatus am Anfang meiner nächsten Periode zu machen und mein Freund soll ein Spermiogramm abgeben. Im Juli soll ich zum Ultraschall (im Dezember 2016 war er unauffällig). Ich dachte, dass es mir helfen kann, mit dem Kinderwunsch besser zurecht zu kommen - Stück für Stück untersuchen lassen und schauen, woran es liegt. Nur habe ich das Gefühl, dass es nur schlimmer wird. Ich habe Angst davor, was dabei rauskommt. Angst davor, nicht zu wissen, wie ich mit allem umgehen soll. Abwarten. Hoffen und zur nächsten Untersuchung zu müssen.
An meinem Freund geht es mittlerweile auch nicht spurlos vorbei - mittlerweile hat er schon mehrfach von dem Thema geträumt und er hat Angst davor, dass unsere Beziehung am Kinderwunsch kaputt gehen kann. Letzteres glaube ich nicht, denn wir können über alles reden und mittlerweile bin ich über den Punkt hinaus, zu denken, es mit mir alleine ausmachen zu müssen.

Die Angst, dass bei den Untersuchungen etwas rauskommen könnte, womit einer von uns oder auch wir beide nicht zurecht kommen, bleibt und wird immer größer.
Dabei denk ich an die Paare, die schon viel mehr durch haben - mehr Untersuchungen, künstliche Befruchtungen, vielleicht auch die Gewissheit, dass sich der Kinderwunsch nicht erfüllen wird. Dass sie viel mehr zu tun haben, damit fertig zu werden. Und dann denke ich, verrückt zu werden. Wir möchten ein Kind. Aber ich will mich nicht davon bestimmen lassen.
Kennt Ihr dieses Gefühl? Wie ist Euer Umgang damit? Wie macht Ihr es, nicht aufzugeben, aber Euch nicht fremdbestimmen zu lassen?
1 Antwort
ElaEla
7. Mai um 20:22
Hi Augustine,

Bei mir war es ähnlich. Als wir uns entschlossen haben ein Kind zu bekommen, hatte ich kurz danach einen Bandscheibenvorfall.
Aufgrund der Schmerzen haben wir dann 1/2 Jahr verhütet. Als wir dann wieder loslegten, wollte es einfach nicht klappen. Nach einem Jahr sind wir dann in eine kiwu Klinik und haben uns untersuchen lassen. Da war ich auch sehr aufgeregt, was ist wenn der Wunsch nie in Erfüllung geht. Aber nach nur einer Insemination hat es schon geklappt und jetzt haben wir ein gesundes Kind.
Also ich persönlich konnte nach der langen Zeit des Wartens meinen Kopf nicht mehr abschalten und habe sehr viel an unseren unerfüllten Kinderwunsch gedacht. Ich war sehr traurig und konnte mich nicht für andere freuen. Was ich im Nachhinein sehr bereue. Aber es ist einfach nicht leicht wenn man es sich so sehnlichst wünscht und bei vielen anderen es so einfach klappt.

Liebe Grüße Elaela